Sie ist klein und unscheinbar, aber die Stiche der Grasmilbe haben es in sich. Die winzigen rötlichen Sauger sind im Sommer richtig aktiv. Ihr Biss kann Quaddeln an Kniekehlen und Füßen hervorrufen sowie wochenlang anhaltenden Juckreiz auslösen.

Die Grasmilbe ist auf dem Vormarsch. Experten führen die Vermehrung der stecknadelkopfgroßen Tiere auf den Klimawandel zurück. Aber auch das veränderte Freizeitverhalten bei Spaziergängen in Feld und Wald oder der Gartenarbeit macht es dem Parasiten leicht. Dabei sind nicht die ausgewachsenen Milben, sondern die Larven für die juckenden Stiche verantwortlich. Die erwachsenen Spinnentiere leben im Boden, wo sie ihre Eier legen. Bei warmen Temperaturen kommen die winzigen orangeroten Larven an die Oberfläche und sammeln sich in Wiesen und Gärten. Denn einmal im Leben benötigen die Larven eine eiweißreiche Blutmahlzeit, um sich weiterzuentwickeln.

Von den Spitzen der Grashalme gelangen die Larven beim Menschen in der Regel auf die Füße, wandern die Beine hoch und beißen sich an einer geeigneten Stelle fest. Bevor Sie diese gefunden haben, wandern sie häufig einige Stunden auf dem Körper des Wirts umher. Die Larven bevorzugen dünnhäutige und feucht-warme Körperstellen wie Knöchel, Unterschenkel, Bauchnabel, Kniekehlen oder Achselhöhlen. Mit ihren sichelförmigen Mundwerkzeugen dringen sie in die Haut ein und sondern ihren Speichel in die Wunde ab, der die oberste Zellschicht der Haut aufweicht. Als Reaktion auf das Sekret bilden sich etwa 24 Stunden nach dem Biss rund um den Saugkanal stark juckende, rote Quaddeln. Der Juckreiz kann bis zu zwei Wochen anhalten und sich noch bis drei Tage nach dem Biss steigern.

Da die Rötungen erst einige Stunden nach dem Biss auftreten, bringen die meisten Menschen sie nicht mit dem Aufenthalt im Freien in Verbindung und verwechseln sie oft mit Mückenstichen. Doch so unangenehm ein Grasmilbenbiss auch sein mag, er ist im Grunde harmlos. Grasmilben übertragen keine Krankheiten. Allerdings kommt es durch verstärktes Kratzen häufig zu Entzündungen. Nicht kratzen, das macht den Juckreiz nur noch schlimmer. Gegen den Juckreiz helfen lindernde Salben oder Cremes aus der Apotheke.

In schweren Fällen suchen Sie bitte einen Arzt auf.


Milben

Was ist die Ursache von Hausstaubmilben-Allergie?

Der Ärzteverband Deutscher Allergologen schätzt, dass jeder zehnte Deutsche ganzjährig an allergischen Beschwerden durch Hausstaubmilben leidet. Vielfach sind auch Kinder und Jugendliche betroffen.   

Der Grund sind die Hausstaubmilben: Winzig kleine, mit dem bloßen Auge nicht erkennbare Spinnentiere. Sie sind in praktisch jeder Wohnung zu finden und stellen mit ihrem allergenen Potential für viele Menschen ein Problem dar.
Milben übertragen keine Krankheiten und meiden den direkten, menschlichen Kontakt. Wir Menschen reagieren auf den Kot der Hausstaubmilbe oft allergisch. Die schon recht winzigen Kotbällchen trocknen, zerfallen zu Feinstaub, werden in die Luft aufgewirbelt und gelangen so in die menschlichen Atemwege.
Im Prinzip leben die Milben von menschlichen Hautschuppen und an Nahrung mangelt es den Haustaubmilben nicht, denn jeder Mensch verliert pro Tag etwa 1,5 bis 2 g Hautschuppen. Dies ist eine ausreichende Tagesration für eine Million Milben.

Schutz vor Grasmilben

Hohes Schuhwerk wie Gummistiefel und geschlossene Kleidung sind ein guter Schutz gegen Grasmilben-Befall. Im Sommer ist das jedoch eher unangenehm. Deshalb ist es vor dem Aufenthalt im Freien empfehlenswert, sich mit Insektenabwehrmitteln einzusprühen wie z.B. mosquito® Zeckenschutz-Spray classic oder dem mosquito® Insektenschutz Schaum.

Sie sollten in jedem Fall nach dem Aufenthalt im Freien duschen und die Kleidung direkt in die Wäsche geben.


"Repellents  vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen."

Milbenbefall - Was tun?

Folgende Maßnahme können Sie zum Schutz vor Milbenbefall ergreifen:

Wohnung gut lüften und Schlafzimmer kühl halten Bettzeug regelmäßig über 60° C waschen

Matratzen und Kissen mit allergen-dichten Überzügen versehen. Ledermöbel und waschbare Böden bevorzugen. Schwere, dicke Vorhänge vermeiden. Auf Stofftiere und Extrakissen verzichten. Benutzen Sie regelmäßig mosquito® MilbenSpray


"Repellents  vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen."